Bergkamen

Bergkamen 24.06. - 26.06.2005 

Wir waren wieder mal die Ersten und die Letzten…
 

Freitagabend gegen 18.30 Uhr trudelten die restlichen Sandteufel mit dem Bully ein. Nin, Chibby und Chibbys romantischer Trinkpartner Marko von der super süßen Beachhandballtruppe Teuto Titanen waren auch schon da. Und wo? Am Bierpilz, na klar! Neben uns waren lediglich noch die Sitzhandballgruppe Nord, die Mannschaft mit den DEUTLICH schlechtesten Zähnen – Dos Granatos – sowie die Mädels und Jungs, die sich ganz idyllisch Blumen vor ihr Zelt einpflanzten (wer waren die eigentlich?!) da.
Nachdem wir alles aufgebaut hatten und kurz auf Nicis „Endlich-bin-ich-28. Geburtstag“ anstießen, zockten wir ein bisschen mit der Sitzhandballgruppe. Okay, gegen uns konnte man einiges reißen, aber wir sind doch auch Mädchen. Es war also nicht nötig uns die Bälle um die Ohren zu hauen oder uns zu foulen, aber Juli wurde mit einer Wadenmassage und –kühlung von einem der Jungs den ganzen Abend lang dafür entschädigt. Nachdem die Massage beendet war machte Juli sich auf zu ihrer alten Bekanntschaft der Dos Granatos Truppe. Doch nun wollte keiner mehr mit ihr reden…vielleicht sind ihnen die Zähne nun doch peinlich, Juli. Also mach dir nichts draus! Die anderen Mädels versuchten derweil die Sitzhandballgruppe ein wenig aufzulockern, denn Stimmungsmacher waren die nicht gerade. So war unsere einzige Hoffnung das Sam-Makkaroni-Sam-Seo-Spiel aus alten Grundschulzeiten. Doch niemand der Jungs kannte dieses Spiel und hat es auch nach 5mal Erklären immer noch nicht verstanden. Dennoch stand zum Schluss einer der Jungs mit unserer Uschi im Finale…und wer gewann?! Unser Mittelblock natürlich!
Wir starteten einen weiteren Versuch und streckten eine Flasche Xuxu mit Wodka in der Hoffnung die Jungs seien danach vielleicht ein wenig lustiger. Doch auch das ging in die Hose. Einer der Jungs stand dann nur noch in Ungerbutz da und entblößte sich auch das ein oder andere mal komplett. Hmm, wir wollten danach gar nichts mehr versuchen um weitere Unannehmlichkeiten zu verhindern und gingen recht früh zu Bett – halt: noch ein kurzer Stopp am Pavillon um noch die letzten Würstchen und etwas Kartoffelsalat zu essen und dann schön in die Heia!
Aber nicht, dass es falsch rüber kommt…im Großen und Ganzen waren die Jungs schon in Ordnung, wir sind aber von den anderen Turnieren partymäßig etwas anderes gewöhnt, was aber natürlich nicht nur an der Sitzhandballgruppe lag.

7:15 Uhr Samstagmorgen: es ist kaum zu glauben, aber Uschi, Susi, Juli und Nin standen tatsächlich um diese Uhrzeit schon unter der Dusche und machten sich frisch für ihr erstes Spiel, das um 8:30 Uhr gegen die Kasseler Beachhüpfer stattfinden sollte. Mit 2:0 konnten wir das Spiel klar für uns entscheiden. Das nächste Spiel fand erst um 15:30 Uhr statt, so dass wir uns in der Zwischenzeit die Zeit mit ein, zwei Bierchen an der Theke vertrieben. Die Mädels gammelten ein wenig rum bis sie als „Fernsehstars“ von der leicht angetrunkenen Dame hinter der Theke wieder erkannt wurden: „Hey, warst du schon mal im Fernseher?“ Susi: „Ja!“ „Und du auch, oder?“ sagte das Mädel in Uschis Richtung. Auch sie bejahte dies etwas zögerlich mit der Vermutung, dass es um eine Verwechslung ginge. „Wo habt ihr noch mal mitgespielt?“ „Ähh, wir saßen bloß im Publikum bei TV Total…“ „Und so was kann ich mir merken?!“ wunderte sie sich danach. Tja, was sollen wir sagen, unsere Mädels haben nun mal Gesichter, die man sich merkt!
15:30 Uhr das nächste Spiel stand gegen die Spürlekörbe oder so ähnlich an. Nachdem wir letztes Jahr in Minden gegen die Mädels verloren hatten, war dies die Mannschaft, bei der wir dachten in der Vorgruppe zu scheitern. Doch auch hier konnten wir einen 2:0 Sieg erzielen und freuten uns bereits zu diesem Zeitpunkt über den Einzug ins Viertelfinale. Doch wir mussten noch das letzte Spiel gegen die Xuxus aus Wesel bestreiten und gaben eine Halbzeit an die Mädels ab, konnten zum Glück aber noch beim Penalty gewinnen. Als Trostpflaster gaben die Mädels uns freundlicherweise 2 Flaschen Wodka und freuten sich über den Einzug ins Viertelfinale als bester 3. Die Sandteufel danken schön!!! Und es hieß somit wieder für uns: „…und der Gruppenerste klatsche in die Hand…“.

Nin, Tati und Inge Müller Meisel Busch agierten neben ihrer Funktion als Spielerinnen auch als Schiris, da diese an diesem Wochenende Mangelware waren. Als kleines Dankeschön erhielten sie dafür an diesem Abend freien Eintritt zur Part. So gingen
Nin, Tati, Inge Müller, Susi, das Schiri-Gespann Moritz und Koschi (wir voten für euch, Jungs!) zur Kasse und holten sich ihren Stempel für umsonst ab. Aber Moment mal, Susi, du hast doch gar nicht gepfiffen…zahl sofort die 3 Euro nach!!!

Wir waren, für unsere Verhältnisse recht früh, gegen 22 Uhr auf der Party. Aber sie füllte sich schnell und schon bald konnte man in der Turnhalle super feiern…aber es war heiß. Den Mädels lief die Brühe runter und an der Theke musste man lange auf die Abkühlung warten. Das war aber natürlich alles nur halb so schlimm und wir feierten munter weiter – bis auf Nin! Abknicker! Sie verließ bereits gegen 24 Uhr die Party und legte sich schlafen. Uschi, Tati, Inge, Moritz und Koschi-Maus, sowie Chibby und Marko verließen ca. 1 ½ Stunden später die Party – aber wie:
Koschi, der übrigens Erzieher ist, war kein gutes Vorbild und machte tatsächlich auf der Straße vor der Halle den Flitzer. Marco gab ihm noch einen kleinen Tipp mit auf den Weg: „lauf nicht so nah an den Autos vorbei, sonst schlägst du mit deinem Schniedel gegen die Rückspiegel…“. Dann zog er sich wieder an und alle gingen über den Parkplatz Richtung Zelte. Auf dem Parkplatz entdeckte Inge dann den Bully der Bumblebees, in dem einige der Mädels bereits friedlich schliefen. So geht das nicht, dachte sich unsere Inge wohl und zog den Mädels die Bettdecke (die Tür stand offen) weg und lief so schnell sie ihre Beine nur tragen konnten. 2 der Bumblebees sprangen sofort halbnackt aus dem Bully und liefen Inge hinterher. Sie übergab daraufhin die Bettdecke wie bei einem Staffellauf der Tati, die dann on den Mädels verfolgt wurde. Man wollte dann aber doch nicht so gemein sein und gab den Mädels die Decke wieder, damit sie gut erholt am nächsten Tag spielen konnten.
Doch das war erst der erste Streich, der zweite folgt sogleich:
Inge schnappte sich ein abgeschlossenes Fahrrad und trug es Richtung Spielfelder, um es dort einzubuddeln. Nachdem sie ein bisschen Sand über das Fahrrad geschaufelt hatte, bemerkte sie aufgrund von grell leuchtenden Taschenlampen, wie einige Security-Männer auf dem Weg zum Spielfeld waren, da sie offensichtlich bemerkt haben, dass da etwas nicht stimmte. Inge lief um ihr Leben zum Pavillon und setze sich mit den anderen ruhig hin und aß ganz unauffällig eine Gurke. Nachdem ein paar Minuten vergingen und alles ruhig war, fühlte Inge sich wieder sicher. Doch dann kam eine dunkle Gestalt und leuchtete ihr mit der Taschenlampe ins Gesicht und sagte mit einem osteuropäischen Akzent: „Was ist mit Fahrrad in Sand?“ Inge: „Was für ein Fahrrad?“ Er: „Das in Sand!“ Dann mischte Uschi sich ein: „Was willst du uns damit sagen? Was soll das heißen, was ist mit Fahrrad in Sand?“ Inge fügte hinzu: „Ich esse schon seit einer halben Stunde hier meine Gurke!“ (Tolle Ausrede, Inge!) Er: „Und warum bist du dann so außer Atem?“ Inge: „Äääähmmm, ich bin krank!!!“ Er: „Lass mich deinen Puls fühlen!“ Inge streckte ihm den Arm entgegen, aber der Mann ließ davon ab und ging.

Zurück zur Party: Susi und Nici tanzten weiter auf die Musik des DJs, der übrigens einen durchaus gesunden Teint hatte, der durch seinen schwarzen Strich oberhalb der Augen – das sollten wohl seine Augenbrauen sein- besonders hervor gehoben wurde. Auch machten die braun-gelben Augenringe ordentlich was her, so dass sich gleich alle Sandteufel in ihn verliebten. Aber wir machten uns keine großen Hoffnungen – wer schafft es schon einen DJ abzuschleppen!? Ein Bild ist übrigens auch online von ihm, nur damit jeder weiß, von wem hier die Rede ist. Ihr werdet ihn sofort erkennen! Gegen 2 Uhr spielte er dann: „wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät…“ und mit Stefan von der Sitzgruppe machten sich die beiden Mädels dann auf zu den Zelten. Juli war…wo war eigentlich Juli?
Nici gesellte sich noch ein wenig zu den Jungs und Susi ging ins Bett. Uschi war noch wach und so beschlossen die beiden ihren Friend Marco anzurufen, der dieses Wochenende leider verhindert war und nicht mit nach Bergkamen konnte. Doch um halb 3 war bei Marco besetzt. Mit wem hat er wohl um diese Uhrzeit telefoniert? Die beiden versuchten es noch ein paar Mal, bis sie dann aus dem 3. Zelt von links neben ihnen hörten, wie Chibbys Trinkpartner Marko mit unserem Marco telefonierte. Uschi brüllte wie ein gestandener Kerl, so dass wohl auch die Bumblebees auf dem Parkplatz wieder wach geworden sein müssen: „Marco, leg auf, wir wollen auch mit Marco telefonieren!“ Dies wiederholte sie so ca. 12mal, bis sich so allmählich der gesamte Zeltplatz über den Lärm beschwerte und Marko nun endlich auflegte. Schnell erzählte man sich die Neuigkeiten (und was für Neuigkeiten…schämt euch alle J), wünschte sich eine gute Nacht und schlummerte friedlich ein.

8 Uhr Sonntagmorgen: aufstehen, Zähne putzen und ab zum Spielfeld. Die Xuxus erwarteten uns im Viertelfinale. Wir gewannen und zogen ins Halbfinale und wieder einmal sollte unser Gegner Bumblebee heißen. Nachdem wir aber in Wesen und Krefeld schon gegen die Mädels verloren hatten, wollten wir es diesmal unbedingt packen. Mit einem Golden Goal gewannen wir ganz knapp die 1. Halbzeit mit 13:12.
Die Freude war groß und in der 2. Halbzeit „verkackten“ wir wieder einmal, wie immer, ne Jens!? Letztendlich mussten wir uns mit 2:1 geschlagen geben, WEIL unser bis dato Schiri aus dem Lieblingsgespann Legermann – Legermann ein Tor pfiff, obwohl der Ball gegen den Pfosten ging. Und das sahen nicht nur wir Sandteufel so. Egal Bodo, haben dich trotzdem lieb und irren ist ja männlich! J
Leider hatten wir in diesem Spiel auch zwei Verletzte: Tati hat sich den Rücken verknackst und Inge und Uschi sind so unglücklich zusammengestoßen, dass es auch
bei Inge gewaltig im Nacken knackte und das hörten selbst die Zuschauer.
Durch diese Niederlage hieß es dann also für uns: um Platz 3 kämpfen. Gegner sollte wieder Spürlekorb sein. Wir waren uns sehr sicher wieder gegen sie zu gewinnen. Auch Inge versuchte es wieder, doch bereits nach dem ersten Angriff, musste sie sich eingestehen, dass es einfach nicht mehr ging. Trotzdem nahmen wir das Ganze auf die leichte Schulter und verloren die 1. Halbzeit. In der 2. Halbzeit rissen wir uns am Riemen und gewannen. Penalt!. Wer gewann? Wir nicht! Warum? Weil die Schiris nicht ordentlich zählen können. 3 Spielerinnen der Gegner machten je 4 Schritte und selbst der Torhüter der Spürlekorbs stand 2mal beim Pass bereits auf dem Kreis. Jegliche Hinweise an die Schiris wurden von diesen nicht angenommen und so verloren wir, nachdem Tati und Uschi verworfen hatten und Nin mit ihrem Kempa alles wieder retten wollte. Doch es war uns nicht gegönnt.
So schlossen wir das Turnier mit dem 4. Platz ab, doch hilft uns dies nicht weiter, da
es bei 12 Mannschaften ja nicht so viele Punkte gibt.

Wir genossen noch ein wenig die Sonne und die Finalspiele (bei den Frauen: Wattwürmchen Hamm – Bumblebee Wildeshausen, bei den Männern: Sanddevils Minden – Sunblockers Hattingen) bis zur Siegerehrung. Diesmal wurden nicht nur die 4 besten Mannschaften mit einem Pokal gekürt, sondern es gab auch eine Mrs. sowie einen Mr. Beach-Cup 2005. Bei den Frauen gewann eine Spielerin der Bumblebees, bei den Männern war es ein Sanddevil. Chibbys Kommentar dazu: „Warum gewinnen immer nur die Schlanken!?“ J Als die Platzierungen der Männer bekannt gegeben wurden, bat Wolfgang Sasse einen von uns es zu übernehmen, dem Mannschaftsverantwortlichen ein Küsschen zu geben. Da nun die Pokalübergabe an die Xuxus anstand, sprang Uschi ganz freiwillig auf J, um Kalle einen Schmatzer aufzudrücken. Ob´s ihm wohl auch Spaß gemacht hat?!

Nach der Siegerehrung wie immer das gleiche leidige Thema: abbauen, packen und Müll entsorgen – und das bei der Hitze. Danach wollte man sich noch schnell ein Stündchen im Schwimmbad abkühlen, doch auch das war uns nicht gegönnt. Bereits um 16 Uhr war das Schwimmbad geschlossen, dabei sollte man es doch bis 17 Uhr nutzen können. Lauthals beschwerte sich unsere für an diesem Wochenende gehaltene 14-Jährige Chibby, doch auch dies nutzte nichts. Buhhh! So mussten wir- zumindest teilweise- ungeduscht zum MC´s fahren.
Abschließend ist noch zu sagen, dass es eine sehr schöne Beachanlage ist und für´s 1. Turnier auch recht gut organisiert war. Ein bisschen schade war, dass die Party recht früh endete und ungerecht war, dass die Sandteufel am Samstag und Sonntag schon um 8:30 Uhr spielen mussten. Nochmal buhhh!

Nun freuen sich alle auf ein Wochenende Pause….zumindest die Alten aus unserer Mannschaft. Die beiden Youngsters Chibby und Inge haben kommendes Wochenende noch ein HVM-Turnier und dann geht´s ab nach Herrenberg, wo wir hoffentlich schon sehnsüchtig von den Bluesis und den Al Sandys erwartet werden.
Sagt den Gogo´s schon mal, dass sie wieder die Tanzboxen für uns aufstellen sollen!