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„Bork war erst der erste Streich, doch der zweite folgt zugleich …“
Freitagnachmittag – >fünf lange Tage ohne Beach überstanden –> Turnier N° 2 stand vor der Tür –> unser eigenes Turnier
Köln – Flittard…!!!
Die erste, für die Sandteufel zu bewältigende Aufgabe an diesem Wochenende war der Thekendienst am Freitagabend. Um sich dafür schon mal gut einzustimmen, traf man sich um 17 Uhr bei Uschi zum ersten Bier! Um 18 Uhr sollten wir auf dem Bierwagen stehen, eine Einweisung geschah zwischen dem dritten und dem vierten Bier, so dass Susi, Uschi, Nin und Juli getrost dem Abend entgegen sahen, - wird schon nicht so schlimm werden…. Nach den anfänglichen Faxen und Ruhepausen änderte sich die Situation schlagartig, als die Blues Brothers und die XUXU´s eintrafen! Plötzlich war ein Gerangel um den Wagen, Nin zapfte was das Zeug hielt, Uschi und Susi kassierten und Juli gab das Bier in Massen raus, woraufhin wir Ronny fragten, wie viel Geld wir diesen Abend einnehmen müssten, um morgen den Tag „FREI TRINKEN“ zu dürfen…. An dieser Stelle gehen die Meinungen auseinander: die Nin ist der Meinung, dass Ronnys erstes Angebot noch bei 1000 EUR ohne Wechselgeld lag, doch am Ende der Nacht war von „zwei Riesen“ die Rede, und die haben wir, trotz intensiver Bemühungen, Striptease u.ä., nicht ganz geschafft. Folglich mussten wir zahlen! J Dennoch, der Abend war ein voller Erfolg. Viel Spaß gab es auf dem Wagen: Kannix von den XUXU´s trank mit Olli um die Wette, der lange Sven rülpste was das Zeug hielt und die Flittarder Bevölkerung trank und trank und trank bis in die frühen Morgenstunden! Gegen 4 Uhr machten wir dicht, dass heißt, Susi war glaub ich schon länger ins Bett geschickt worden. J
Am Samstagmorgen hieß es, den Platz der derzeit „Achtbesten Deutschen Beachhandballmannschaft“ zu verteidigen…. Doch das Beste an diesem Turnier war: Es sollte das einzige mit durchgehendem Sonnenschein bleiben!!!!!
Für dieses Turnier musste eine personelle Veränderung vorgenommen werden: Sandteufel Nici wurde für das Turnier an die 1. Damen Mannschaft „Sporties“ ausgeliehen (ähm… wir warten übrigens immer noch auf die Ablösung!!!!!!). Dafür rutschte Nin von der Coach-Position in die Spielerposition nach. Claudi hatte sich den Zeh gebrochen. Sie setzte ganz aus, dafür kam Bea mit ins Team! Nun gut, eingeteilt in Gruppe 3 hatten wir unser erstes Spiel gegen die I-Tussen aus Langenfeld. 1:0 geführt, zweite Halbzeit verloren, Penalty verloren! Okay, konzentrieren wir uns aufs nächste Spiel: Gegen die Beachgirls Euskirchen. Hier konnten wir einen 2:0 Sieg einfahren, was sich jedoch im dritten Spiel am Sonntagmorgen durch ein 1:2 – verloren im Penalty, wie sollte es anders sein?! – egalisierte, da wir durch diese Niederlage leider nicht ins Viertelfinale aufrutschen konnten.
Aber hey, fast hätten wir den Samstagabend vergessen… Und der ist dieses Jahr mal echt erwähnenswert, denn: es war eine richtig geile Party! Seit man denken kann war das bislang immer ein Manko auf Flittarder Turnieren, aber Dank super Musik und toller Stimmung – hier gilt der Dank an die DJ´s Frank, Olli und Ralf – wurde auch dieser Abend wieder etwas länger. Es wurde getanzt, gelacht und getrunken, und das ganze Zelt war froh, als Nin um 1 Uhr duschen gegangen ist und ihre Klamotten vom Tag ausgezogen und die Adiletten gegen Turnschuhe getauscht hat! Ausfälle gab es keine, auch wenn wir uns schon mal darauf vorbereitet hatten, von Dagmar wieder wegen der 300 verschwundenen Gläser angeschrieen zu werden. J
Sonntag dann, wie gesagt das letzte Vorrundenspiel verloren, und somit mussten wir gegen die aus Herrenberg angereiste Damen-Mannschaft um Platz 10 spielen. Einleitend mit einen Schnäppsken und gemeinsamen Begrüßungschören lieferten wir ein schönes und witziges Spiel ab. Es wurde sich 1:1 getrennt und wieder musste die Entscheidung durch´s Penalty fallen. Nach dem zum dritten Mal 5 Leute zum Werfen bestimmt wurden, vergab Susi den letzten, und wir hatten uns Platz 10 gesichert. Das dies aber viel besser as der 9. Platz war, zeigte sich bei der Siegerehrung als Rüdi die Platzierungen verlas: Die Präsente für den 10. Platz waren nämlich leuchtend rosa Hüte, die noch während des Turniers zum Kult-Status wurden! Der eigentliche Gedanke der Turnierleitung (Ronny: „Ich hab mir gedacht, wenn man schon 10. wird, soll man sich auch noch mal richtig über diese hässlichen Hüte ärgern...!“) ist gründlich nach hinten losgegangen. Denn sämtliche Mannschaften, die leider nur mit Qualifikationspunkten und Geldgeschenken beschenkt wurden, wollten diese Hüte haben…. Nach der Siegerehrung gingen die Sandteufel geschlossen an die Theke, um erst mit den Herrenberger Mädels, später dann mit den Döner Chefs und allen anderen, die mit ´nem Kranz für die Sandteufel ankamen, genüsslich das ein oder andere Kölsch zu genießen. Mit lauten Schlachtrufen und anderen Gesängen ging die Zeit ruck zuck vorbei. Bärbel und Rüdi gesellten sich später zu uns, als man die Döner Chefs genauer kennen lernte. Nüls, Tarük und wie sie alle heißen blieben nämlich auch bis Montag bei uns, da sie mit dem Zug aus Hamburg angereist waren! Resultat: Susi war wieder voll, Uschi konnte ein Bild mit Tarük ergattern, Nici klaute Micha das Jägermeister Kopftuch, was er zuvor von Dainüs geschenkt bekommen hatte und Nin tanzte mit… verdammt, wie heißt er denn noch mal?!?!?!?!?!?!?!?!?!?! Der Rest des Abends wurde lauthals mit den Blues Brothers, den Organisatoren des Turniers, den Döner Chefs, Flittarder Urgesteinen und natürlich den SANDTEUFELN & FRIENDS am Bierwagen gefeiert und in geselliger Runde das Pfingstwochenende zu Ende gebracht!
Drei Tage harte Arbeit, drei Tage viel Schweiß, drei Tage Bier, drei Tage Sonne, drei Tage Handball und Spaß pur.
Ein ausdrücklicher Dank gilt jenen Personen, die dazu beigetragen haben, dass unser Turnier einen reibungslosen Ablauf hatte und letzten Endes so viel Spaß gemacht hat. Ob als Turnierleitung, Thekenpersonal, Schiri oder Zeitnehmer, am Grill oder an der Kuchentheke, am Bierwagen oder beim Frühstück! (und natürlich denjenigen, die einfach „nur“ da waren!!! J)
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