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… „Everybody, need somebody...“– Blues Brothers, wir kommen… J
Die Planungen liefen bereits seit wir Sonntag aus Kamp-Lintfort gekommen sind. Wie üblich und längst bekannt, war die Logistik mal wieder unser Hauptproblem! Da es einige von uns kaum erwarten konnten und gleich Freitag morgen fahren wollten, diejenigen aus der Truppe, die im Rahmen der arbeitenden Bevölkerung aber erst nachmittags aufbrechen konnten, musste sich getrennt werden. So also fuhren Susi, Uschi, Nici und Juli vor, und die Nin mit Inge-Müller, Chibby, Tati und Jil später. Um ca. 19 Uhr jedoch waren alle Teufel wieder vereint, und Dank der bereits tatkräftigen Arbeiter der Vorhut stand das Lager nahezu perfekt. Nicht nur der Zeltplatz war anders dieses Jahr, sondern auch hatte unser EIGENER Pavillon an diesem Wochenende Premiere…. Der Grill brannte, dass Bier war gekühlt, Zeit, den Freitagabend einzuläuten!!
Gestärkt und nach den obligatorischen Wodka-Runden machte man sich auf den Weg auch die Leute zu begrüßen, die den Weg zum Sandteufellager noch nicht gefunden hatten. Peter Schwenk spielte wieder mit Ronny und seiner Band; Flittard war bereits komplett anwesend und auch die anderen zum Inventar gehörenden Köppe, fand man im Sporthotel wieder. Etwas ganz Besonderes sollte an diesem Abend unserer Nici zu Teil werden: so sang doch Ronny einen Special-Song nur für sie…. Auf der Bühne stehend, in Ronnys Arm errötend genoss sie mit Stolz und gleichzeitiger Scham ihre Überraschung…. J Im Laufe des Abends nisteten sich wie von selbst die mittlerweile allseits bekannten 5-EURO-Wetten ein. So zum Beispiel schlich sich Susi ans Mikrophon um die „Affenbande“ brüllen zulassen…. Schade, dass Peter diese Aktion aus unverständlichen Gründen stoppte! Nach weiteren Stunden, und dem Ende der Party, kehrte man zu den Zelten zurück, um sich nach einem Absacker-Wodka ins Zelt zu schmeißen!
Am nächsten Morgen stand der ebenfalls zur Tradition geworden Einkaufsbummel in dem nahegelegenden Diskont an, uns Nachschub und Proviant für die nächsten zwei Tage zu horten, da dank der Al Sandys unlängst alle eingeführten Getränke bereits vernichtet waren. Zu der Zeit war auch ein neues „Mitglied“, ein Stofftier in Entenform namens Uschi eingeführt worden, welches Nin käuflich erworben hatte. (Anm.d.Red.: Leider weilt diese Uschi bereits nicht mehr unter uns; böswillige Putzfrauen aus dem türkischen Urlaubsort SIDE haben das Tier entführt!!!). Nach dem Frühstück gesellten sich die Teufel mit ihrem Biermeter unters Volk um auf ihr erstes Spiel zu warten. Als dieses dann anstand, konnte man zum Turnierauftakt mit 2:0 Punkten gegen die Tübi-Zicken gewinnen. Auch Spiel 2 und 3 der Vorrunde ließen sich durch Kempa-Tricks und Torwarttoren klar für sich entscheiden. Zwischen den Spielen blieb immer genug Zeit, um die anderen Flittarder Mannschaften durch Gesangschöre tatkräftig zu unterstützen und das ein oder andere Radler sowie Weizenbier vertilgen. Im Rahmen des Turniers blieb auch der Spaß nicht auf der Strecke, hatten sich doch Peter und Konsorten dieses Jahr ihren Turnierleitungs-Planwagen zum Raumschiff Enterprise umfunktioniert und entsprechend verkleidet und bewarfen die Tribüne mit Wattebällchen.J Im letzten Vorrundenspiel in der Fünfergruppe mussten sich die Sandteufel dann den „Afri Cola Sugar Babes“ im Penalty geschlagen geben (wer hat überhaupt dieses Penalty erfunden????). Auch die aufbauenden Worten sämtlicher Leute: „Macht doch nix, Mädels, die spielen doch in der hiesigen Regionalliga!“ tröstete nicht wirklich!! Als jedoch am Ende des Spieltages die Ergebnisse der Vorrunden bekannt gegeben wurden, und die Sandteufel Köln die Tabelle anführten, feierte man sich selbst!! “Ja der Gruppenerste klatsche in die Hand…“. Reichlich Bier floss, bevor sich jede individuell entschloss, sich unter der Dusche des Sandes zu entledigen und frisch gestylt zur anschließenden Party zu gehen. Marco, der Verwalter der Ahoi-Brause, und Inge-Müller, die Wodka-Beauftragte, walteten ihres Amtes und versorgten die Sandteufel & Friends entsprechend. Die logische Schlussfolgerung war der vermehrte Abschluss der 5-EURO-Wetten, die an diesem Abend, einen besonderen Spaßfaktor hatten. Da die SG H2KU weder Kosten noch Mühen gescheut hatten und zur allgemeinen Unterhaltung GoGo-Tänzer engagiert hatten, die auch noch zum Überfluss die ganze Zeit die aufgestellten Podeste blockierten, wurde diese auch zum wichtigen Bestandteil vieler Wetten…. So zum Beispiel kletterte Uschi für 5 EURO zu GoGo-Tänzer (mal im Ernst, der war ja wohl STOCKschwul!?) um an ihm – einer Stange gleich – zu tanzen! Auch ließen es sich zwei Teufelchen nicht nehmen, sich aus niedrigsten Beweggründen (pfui, diese Wetten) in BH auf den Boxen zu räkeln…. Das Highlight des Abends jedoch war die „1-EURO-Wette“ mit dem kleinen Peter aus Flittard, der so unendlich glücklich war „das erste Mal in ner richtigen Disco zu sein“! So sollte er für einen ganzen Euro (immerhin 1,95583 Mark!) das Podest besteigen und einen kleinen Striptease vorführen. Unklar jedoch ist, ob er dabei auch seine Shorts hinunter lassen sollte, jedenfalls stand er plötzlich völlig nackt da, und tanzte – zum allgemeinen Entsetzen - wie in Trance zur Musik…. Uschi, ich hoffe, der arme Kerl hat seinen Euro bekommen!!!!!!! J Wie zu erwarten ging auch diese Nacht erst mit Tageslicht zu Ende, und mehr Schlecht als Recht lag irgendwann auch jeder in seinem Zelt…. Eins jedoch sei an dieser Stelle noch festzuhalten: das Felix Wacker (der ich fühle mich so „pfeiff, pfeiff, wink, wink“) diese Nacht überlebt hat, liegt einzig und alleine an der freundlichen Deckenspende von Uschi und Nin, die auf ihrem Dixi-Klo-Toilettengang den Jungen auf der Straßen haben liegen sehen und Mitleid bekamen!!! Danke für Nix!
Sonntag dann verpassten die Sandteufel nach dem mit 2:0 Punkten gewonnenem Achtelfinale dann im Viertelfinale den Einzug ins Halbfinale! Nach einer mehr als überzeugenden ersten Halbzeit gegen die „Atemlosen“ aus Berlin, verlor man die zweite Halbzeit knapp mit 15:17 Punkten. Böse Zungen behaupten, hätte die Nin nur einen ihrer verworfenen Kempa verwirklicht, wäre der Sieg zum Greifen Nahe gewesen…. Wie sollte es auch anders sein, musste man sich wieder mal im Penalty geschlagen geben. Da es zu der Zeit in Strömen regnete, würde ich behaupten, hätte es genauso gut anders ausgehen können, brauchte man doch 9 Werferinnen, um die Entscheidung herbei zu holen! Aufgrund dessen erlangte man auch nur den 7. Platz im Gesamtturnier und musste sich mit 56,74 Qualifikationspunkten zufrieden geben!
Als der Aufbruch näher kam und die durchnässten Zelte eingepackt wurden, verstaute man so gut es geht alle Sachen in die Autos. Leider fehlte der Platz für unseren Grill, der uns so sicher durch die Beachsaison begleitet hatte. Schweren Herzens ließ man ihn am Mülleimer stehen….
Abschließend sei zu sagen, dass es nun wieder länger als „ein Kind“ dauern würde, ehe man die Freunde aus Herrenberg wieder sehen würde. Nicht so lang aber dauert die Zeit bis das nächste Turnier kommen sollte, denn trotz der sich etwas einschleichenden Trauer, liefen die Vorbereitungen auf das kommende Turnier, für welches man bis nach Sassenberg reisen wird….
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