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Inge Müller…Inge Müller…Inge Müller, du bist ´ne geile Sau! Oder die Geschichte von Löwe Lionel der Bayer Giants
Auch wenn es kein weit entferntes Turnier war, wollten wir unserem Namen wieder mal alle Ehre machen und sind auch bis ins 10 Minuten entfernte Leverkusen bereits am Freitag angereist. Nachdem wir dann alles mit den „Schlafbändchen“ und „Nur-Tages-Bändchen“ geregelt hatten, suchten wir uns ein Plätzchen auf dem sehr begrenzten Zeltplatz zwischen den bereits angereisten Mannschaften. Ganz besonders begrüßt wurde unsere Inge per Megaphon: „Inge Müller, Inge Müller, Inge Müller, du bist ´ne geile Sau!“ Allerdings kannte niemand diesen Typen, geschweige denn seine Mannschaft und Inge wunderte sich, woher er ihren Namen kannte. Dann ertönte noch: „Hey, Typ im blauen T-Shirt (damit war unser Marco alias Antonio oder Toni gemeint)“ – aber keine Reaktion von Toni. „Inge Müllers Freund – wink doch mal!“ Und Marco erhob die Hand. Toni, seid wann seid ihr denn ein Paar? Jungs mit dem Megaphon, keine Sorge, unsere Inge ist noch zu haben und erst zuckersüße 18! Später machten sich alle über Uschis Tortellinisalat her und spielten `ne Runde Mäxchen. Das Problem: schnell wurde es dunkel, man sah nichts mehr und offenes Feuer war ja nun auch nicht erlaubt. Dafür sorgte auch das verheiratete Security-Paar, die uns dann freundlicherweise erlaubten in den beleuchteten Damenumkleiden weiter zu feiern. Schnell fanden noch andere Mannschaften den Weg zu uns und es wurde doch noch recht lustig am Freitag und so manchem haben wir den Abend gerettet, gell, Oeki?! Als besonderes Highlight packten wir dann unseren neu erworbenen Alkoholtester aus, doch der höchste Wert, der angezeigt wurde war 0,1 ‰. Wir schätzen, dass es daran lag, dass unsere Alkoholwerte das Maximum des Testers überschritten haben. Den schicken wir wieder zurück, Kinderkram! Um einiges später beendeten die Securitys dann unsere kleine Feier, weil der Kerl, der in dem Rondell über dem Eingang haust nach Hause kam und auch schlafen wollte. Schade! So mussten wir uns dem beugen und gingen noch kurz zu unseren Zelten, aßen den Rest Tortellinisalat und dann ab ins Bett!
Morgens sah es natürlich wieder mal aus, als wäre eine Bombe eingeschlagen?! Aber was für ein Sandfleck war denn das vor Nins und Cordis Zelt? Die beiden sagten, dass sie eine Kuhle damit zugemacht hätten – na gut, lassen wir mal so stehen! Nici kam mit frischen Brötchen und so frühstückten wir erstmal am Spielfeldrand und versuchten den ein oder anderen Schiri mit einem belegten Brötchen zu bestechen. Leider haben uns die Schiris gar nicht mehr gepfiffen :-(
Unsere Gruppe bestand aus Fishermen´s Girlsfriends, Wattwürmchen und Sandzicken Gräfrath. Es bedarf an dieser Stelle keiner großen Worte, als Gruppenzweiter kamen wir weiter und unsere Viertelfinalgegner sollten wieder mal Hopphopprininkopp heißen, so wie es Andrea von den Hopphopps bereits in unserem Gästebuch voraussah J. Nach dem recht schnellen Ende der Vorrunden ging man erstmal ein Ründchen schwimmen, kaufte ein neues selbstkühlendes Fässchen oder besuchte schnell noch unsere Chrisi, die am Samstag leider noch nicht mitspielen konnte, da sie zum Gottesdienst musste und sich natürlich für den bevorstehenden Abiball schick machen musste. Da Chrisi aber nicht im Abiballkleid auf die Party samstags kommen wollte, wollten es sich Nin und Uschi aber auch nicht nehmen lassen unsere Lady zu sehen und fuhren flugs zu ihr nach Hause und drehten ein Video mit dem Handy, um auch uns La Diva zu zeigen. In der Sonne schlugen wir dann das Fässchen an und einige von uns machten sich auf dem Weg zum nächsten Griechen um uns ein paar Gyros-Pita zu besorgen, weil der Grillstand auch schon recht früh dicht machte. So saßen wir also glücklich mit Bier, Essen, Sonne und Musik auf dem Rasen bis eine Durchsage die Atmosphäre zerstörte. Wir sollten um 20.30 Uhr hinter die Absperrung auf den für uns vorhergesehen Platz. Buhh!!! Aber okay, so waren wir wenigstens gezwungen endlich mal unter die Duschen zu hüpfen und uns abzubrausen.
So saßen wir dann wieder in unserer kleinen Runde mit unserem besten Freund, der Gießkanne. War aber irgendwie nicht der Hit uns so langsam wurde man auch müde, wenn nicht endlich was passierte. So machten wir uns also auf den Weg zur Party, was für ein Fußmarsch!!! Aber egal, die Location war jut. Mit unseren Sporties, die auch in Leverkusen teilnahmen, feierten und tranken wir ein wenig und alles verlief „eigentlich wie immer“. Zur späten Stunde verliefen sich dann Uschi, Inge und Chrisi auf dem Weg zu den Toiletten und landeten dann in der Umkleide des Löwen Lionel. Klar, dass die Mädels sich erstmal den Kopf schnappen mussten und damit wieder zurück auf die Party gingen. Jeder zückte seinen Fotoapparat und man krümmte sich vor Lachen – bis das ganze natürlich auffiel und ein älterer Herr dem Ganzen ein Ende setzte. Und nun? Okay, gehen wir doch einfach auf die Zuschauerplätze, ist bestimmt auch ne Gaudi J Leider sind diese Bilder aufgrund der Lichtverhältnisse nichts geworden. Gegen halb 6 endete dann auch für die letzten Sandteufel die Party und der Weg Richtung Zelte wurde in Angriff genommen – von wegen die Party war zu Ende. Man fand wieder kein Ende und machte erst noch eine Mischung in Der Gießkanne klar. Aber danach war dann auch wirklich Schluss – Gute Nacht!
Glücklicherweise hatten wir das erste Spiel erst um 11.30 Uhr. Also genug Zeit zum Ausschlafen und Duschen. Half aber nix, Hopphopp zog uns in der ersten Halbzeit ab und die 2. verloren wir mit nur einem Punkt – das Aus vom Halbfinale! Und wer war danach wieder einmal unser Gegner: Sandsieball. Da wir aber bei dieser Hitze und der anstrengenden Nacht bereits mit unseren Kräften am Ende waren, fragten wir die Mädels, ob sie mit einem Penalty einverstanden seien. Waren sie eigentlich nicht, aber sie ließen sich auf das Los ein. Das Glück war auf unserer Seite und es sollte nun doch nur zum Penalty kommen. Die Freude war groß, doch leider haben wir uns zu früh gefreut. Sandsieball konnte nicht zu ihrem Wort stehen und lief erstmal direkt zur Turnierleitung, um sich zu „beschweren“. Wofür eigentlich? Dass ihr beim Losen verloren habt? Turnierleitung entschied, dass wir spielen mussten. Daumen runter für Sandsieball! Aber wir können es verstehen, werden auch von allen beim Penalty gefürchtet. Bei den ganzen Pirouetten und Kempan…Kempas…, die wir können. Sandsieball „entschuldigte“ das Ganze dann damit, dass sie mehr Spielpraxis bräuchten. Ja, klar…! GERNE gaben wir das Spiel an die Mädels ab und trafen dann im Nächsten Spiel auf die Sandziegen. Die Motivation wanderte noch mehr in den Keller, Susi setzte komplett aus, Inge stellte sich einfach mal ins Tor und Nin ging mit nach vorne. Was sollte es auch?! 7. oder 8. Platz, da schieben wir mal lieber ´ne ruhige Kugel und gaben auch diese 2 Punkte an die Sandziegen aus Köln.
Siegerehrung, Schwimmen, Zelte abbauen, Packen, das Übliche halt.
Nun steht uns ein freies Wochenende zur Verfügung bevor es weiter nach Hamburg geht. Erholt euch gut, Mädels! Vor allem Uschi und Chrisi! Uschi: nicht mehr an den Elefantenfüßen jucken und Chrisi: kurier die offenen Versen von den Abiballkleidschuhen aus! So, Dr. Motte! Warum hat der eigentlich so muskulöse Waden?
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